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warum professionell mischen?

 

als mir vor 20 jahren ein erfahrener tontechniker sagte "bevor du nicht 10 jahre gemischt hast, bist du sowieso nicht gut" dachte ich mir nur "was für dich gilt, muss ja bei mir nicht so sein".

10 jahre danach musste ich ihm recht geben -  je länger ich mischte, desto besser erkannte ich auch, in welchen bereichen ich noch wachsen musste.

warum drückt die stimme die musik weg oder ist indirekt und unverständlich?

weshalb dröhnt der bass oder wirkt dünn? wenn er gut klingt, ist die bassdrum zu leise oder alles wirkt zu bassig?

die stimme und die bläser stören sich oder die drums rücken in den hintergrund - was kann ich dagegen tun?

sobald die stimme klar klingt, sind die s-laute nervig.

die hihat ist jetzt zwar schön zu hören, aber nun klingen alle anderen instrumente so dumpf?

mischen ist kein rein technischer prozess mit setzen von pegeln, panning und etwas hall. ein guter mix kann einen song so richtig aufgehen lassen, die dramaturgie des songs hervorheben, dynamik schaffen, emotionen unterstützen & eine komposition verständlich machen. damit er zudem die elemente aneinander vorbeibringt oder verschmelzen lässt (oder gar beides) & die energien und nicht nur die pegel schlüssig zueinander setzt, braucht es viel erfahrung & manchmal auch eine unverblümte auseinandersetzung mit dem arrangement - denn ein gutes arrangement ist bereits der halbe mix.

 

ein wichtiger aspekt ist aber auch, dass jemand neu an eine produktion herantritt, wieder sieht, welche elemente eigentlich wichtig sind, prioritäten setzen kann, eine neue facette hinzugibt oder mal etwas weglässt, was vom wesentlichen ablenkt.

 

seit vielen jahren werden in der echochamber verschiedenste alben, filmmusiken und fernsehsendungen gemischt. als eine kleine auswahl möchte ich diese musikproduktionen erwähnen:

 

xavas, müslüm, remady & manu-l,  bligg, nyna, terry lynn, blusbueb, musicstars (diverse), sterneföifi, greis, dee day dub, baze, telaphones, tre cani,  wurzel5, division kent, king kora, blehmuzik, gran purismo, bonkaponx, peer seemann, mandingda, luut&düütli, namusoke, brothertunes, allschwil pose, the droogs, gimma, crush, tempo al tempo, tre cani, meng tian, levin deger, sunebuebe, ganglords, catchpole