
was machen auf dem summenmix & welche formate sind geeignet?
an formaten sind heute vorallem DAT, CD (audio) oder CDR (daten der audiofiles) üblich.
bei sehr gepflegten produktionen wird auch häufig mit 1/4"- oder 1/2"-band gearbeitet,
meistens mit dolby sr (dafür mich bitte telefonisch informieren!).
was ist zu beachten?
-machen sie möglichst KEINE bearbeitungen auf der summe, weder eq, compressor,
limiter, stereoenhancer, normalizing noch psychoakustisches (exiter, enhancer etc.). ein ganz leichtes limiting als schutz vor übersteuerungen (das möglichst nie anspricht) ist o.k., besser ist jedoch, wenn sie ihr aufnahmegerät sorgfälltig aussteuern.
-übersteuern sie ihr aufnahmegerät nicht.
-machen sie möglichst keine fadeouts & verwenden sie kein gate auf der summe.
-wenn sie sich bei der lautstärke von stimmen &/oder soloinstrumenten nicht sicher sind, machen sie einen zusätzlichen mix mit ein wenig mehr oder weniger level dieser
signale.
-muten (oder schliessen) sie alle kanäle an ihrem mischpult, die für den mix nicht verwendet werden.
-überlaute s-laute der stimme & zu laute hihats können zwar beim mastern abgesenkt werden, dabei geht jedoch auch einiges an möglichkeiten beim sounddesign verloren. für unkontrollierte bassanteile gilt das selbe.
wenn sie ein DAT anliefern, sollte es
-erst nach einer minute mit musik bespielt sein, die erste minute ist anfälliger auf
dropouts.
-von einen guten hersteller sein, schlechte erfahrungen haben wir mit
jvc-datkassetten.
-indexiert sein & gut beschriftet. die reihenfolge der tracks ist nicht von
bedeutung.
-nicht übersteuert, aber auch nicht untersteuert sein. lassen sie lieber 2-3 dB
headroom, digitale clips sind sehr unschön & können nur mit viel zeitaufwand & teilweise gar nicht mehr repariert werden. wenn sie hingegen zuviel headroom lassen, verschenken sie einiges der ohnehin nicht überwältigenden 16bit-auflösung.
-wenn möglich 44.1kHz sein.
-keine dropout haben. überprüfen sie ihre mixes bevor sie ins masteringstudio gehen.
-genügend abstand zwischen den stücken haben. abgeschnittene ausklänge verhindern gelegentlich schöne
fadeouts.
wenn sie eine AUDIO-CD anliefern:
-nicht die mischungen via audioeingang der soundkarte in den rechner spielen & danach dort brennen. sie verschenken damit einiges an
qualität.
-nicht vom dat via die audioeingänge auf einen standalonerecorder aufnehmen, damit ergibt sich eine unnötige
ad/da-wandlung. in diesem fall bringen sie lieber die
dat-kassette mit.
-eine ungemasterte audio-cd sollte vor & nach jedem stück ein wenig "luft" haben, 2-3 sekunden sind vernünftig.
-verwenden sie nur marken-cd's, gute erfahrungen haben wir u.a. mit mitsui &
philips.
-achten sie darauf, dass ihre cd nicht übersteuert ist (siehe bemerkung bei "DAT")
-normalisieren sie ihre files NICHT, bevor sie eine cd brennen.
wenn sie eine DATEN-CD anliefern:
-alle punkte vom absatz "audio-cd" gelten auch hier.
-die cd sollte im format ISO9660 sein.
-das fileformat sollte .wav oder .aif sein, bitte NICHT sounddesigner2.
-verwenden sie bei der beschriftung der files & ordner nur buchstaben & zahlen, KEINE
sonderzeichen.
-die files sollten eine auflösung von 44.1-/16- oder 24bit haben.
nicht geeignet sind:
alle datenreduzierten formate, z.b. minidisk & mp3
1/4"-bänder, welche auf mittelklassigen oder nicht eingemessenen bandmaschinen aufgenommen wurden. bitte immer neues, hochwertiges bandmaterial verwenden!